Gesundheit & Ratgeber

Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion

Autor: FREIZEIT REVUE Redaktion

Fast die Hälfte der deutschen Bevölkerung leidet unter Symptomen einer Schilddrüsenunterfunktion. Unbeachtet können diese Probleme zu ernsten gesundheitlichen Problemen führen. Das Leiden an der Schilddrüse kann Depressionen hervorrufen und hat viele negative Folgen für den gesamten Organismus mit sich bringen. Erkennen Sie deshalb frühzeitig die Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion.

Die Schilddrüsenunterfunktion führt zu einer Hormonstörung. Die Schilddrüsenhormone Thyroxin (T4) und Trijodthyronin (T3) beeinflussen nahezu alle Stoffwechsel-Vorgänge im menschlichen Körper. Sie regulieren die Energiebereitsstellung, deshalb treten als Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion häufig Schwäche und Müdigkeit auf. Außerdem regulieren die Schilddrüsenhormone die Herzfrequenz und den Blutdruck. Wachstumsvorgänge und Stoffwechsel-Aktivitäten werden ebenfalls beeinflusst. Aufgrund der umfangreichen Wirkung auf den gesamten Organismus treten bei einer Schilddrüsenunterfunktion Symptome verschiedenster Art auf.

Die Symptome tauchen meist schleichend auf. Deswegen wird eine Schilddrüsenunterfunktion oft erst sehr spät diagnostiziert. Viele Betroffene merken lange Zeit nur einzelne Symptome wie Frieren und ständige Müdigkeit. Diese allgemeinen Symptome werden gerade bei älteren Patienten oft mit Altersbeschwerden oder bei Frauen mit der Menopause verwechselt. Sollten Symptome wie Müdigkeit, Appetitlosigkeit und Frieren dauerhaft bei Ihnen auftreten, dann sprechen Sie am besten Ihren Arzt auf diese Symptome und die Möglichkeit einer Schilddrüsenunterfunktion an.

Schilddrüsenunterfunktion-Symptome auf einen Blick:

  • häufiges Frieren - auch wenn es nicht kalt ist
  • Appetitlosigkeit
  • Gewichtszunahme trotz gesunder Ernährung
  • ständige Müdigkeit und Antriebslosigkeit
  • kühle und trockene Haut
  • heisere und tiefe Stimme
  • Haarausfall, bzw. dünnes und struppiges Haar
  • eine Herzvergrößerung und Verlangsamung des Herzschlages
  • erhöhte Cholesterinwerte und damit Gefahr einer Arteriosklerose
  • bei Frauen: Zyklusstörungen
  • Unfruchtbarkeit

Ursachen: Verursacht wird eine Schilddrüsenunterfunktion meistens durch eine Auto-Immunkrankheit. Das heißt, das körpereigene Abwehrsystem greift die Schilddrüse an. Außerdem gibt es eine angeborene Schilddrüsenunterfunktion. In der "Neugeborenen Basisuntersuchung" U2 werden Babys in den ersten Wochen nach der Geburt schon auf eine Schilddrüsenunterfunktion gestestet. Deshalb wird die angeborene Schilddrüsenunterfunktion heute meistens rechtzeitig erkannt und behandelt. Da die Schilddrüse zur Produktion ihrer Hormone Jod braucht, kann auch Jodmangel eine Schilddrüsenstörung zur Folge haben. Jodmangel können Sie durch eine gesunde Ernährung vorbeugen.

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