Gesundheit & Ratgeber

Herbstbepflanzung für Balkon und Terrasse

Autor: FREIZEIT REVUE Redaktion

Die Geranien sind verblüht, nun ist die Bühne frei für Herbstblumen und Ziergräser. Die meisten halten auch dem ersten Nachtfrost stand. Wir haben ein paar Tipps zusammengestellt, wie Sie die Herbstbepflanzung für Balkon und Terrasse gestalten können.

Reichlich Erde schützt die Wurzeln

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Astern und Heidekraut halten sich im Herbst lange. (Foto: fotolia)

Generell gilt: Möglichst breite und tiefe Kästen bzw. Kübel verwenden. Der Vorteil: Mehr Erde kommt hinein und schützt die Wurzeln der Pflanzen gut vor Frost. Düngen braucht man im Herbst und Winter kaum, sofern man frische Blumenerde einfüllt. Denn in dieser Jahreszeit verbrauchen die Gewächse nur wenig Nährstoffe. Und die bietet ihnen der frische Humus. Zudem kann man die Herbstbepflanzung relativ eng setzen, da auch der Zuwachs in der Kälte geringer ausfällt.   

Kürbisse als Deko

Zierkürbisse........
Zierkürbisse gibt’s in vielen Farben und Formen (Foto: Shutterstock)

Als zusätzliche Deko für die Herbstbepflanzung eignen sich Zierkürbisse und Kastanien. Die auf Stroh oder Kieselsteine legen, damit sie von unten nicht faulen.

Der Klassiker im Balkon-Kasten während der kalten Jahreszeit: Heidekraut. Zu diesen immergrünen Zwergsträuchern gehören Glocken-, Sommer- und Winterheide. Die Glockenheide (Erica) gibt es mit Blüten in Weiß und allen Rosa-, Rot- und Lila-Tönen. Sie verträgt zwar kühle Temperaturen, sollte aber bei Frost besser nach drinnen geholt werden.

Sommer- und Winterheide halten Frost aus

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Gelbe Chrysanthemen (hinten) sind ein perfekter Kontrast zum lila Heidekraut. Foto: fotolia

Anders die Sommerheide, die bis spät in den Oktober hinein in Blüte steht. Erst dann braucht man verblühte Spitzen abzuschneiden. Umso mehr kommt nun die Winterheide zur Geltung.

Wahre Alleskönner sind Herbstastern. Ihre blauen und blau-violetten Blüten sind ein echter Hingucker. Unser Tipp: Pflanzen mit noch geschlossenen Knospen kaufen, damit die sich allmählich öffnen und man lange Freude an der bunten Pracht hat.

Bis in den Winter hinein eignen sich Chrysanthemen, die Nachtfrost bis etwa - 2 Grad aushalten. Ebenso robust sind Alpenveilchen. Beide Pflanzen lassen sich gut miteinander kombinieren.

Gräser für die Herbstbepflanzung

Japanisches Blutgras verträgt auch kalte Temperaturen
Japanisches Blutgras ist ein echter Hingucker. Foto: fotolia

Dazu wunderschön anzusehen: Farbenfrohe Gräser, die im Sonnenlicht leuchten. Etwa das kupferfarbene Plattährengras mit seinen geschwungenen Bögen, das Japanische Blutgras oder das ockerfarbene Pfeifengras. Um die Herbstbepflanzung zu umrahmen, eignet sich auch Blauschwingel mit seinen silbergrauen, strahlenartig abstehenden Blättern. Hobby-Gärtner sollten immer darauf achten, welke Blätter zu entfernen. Fallen die auf die kalte, feuchte Erde, faulen sie schnell und können die Pflanzen schädigen. Nur gelegentlich gießen, nicht zu viel. Denn Tautropfen sorgen jeden Morgen für zusätzliche Feuchtigkeit. 

Jetzt schon ans Frühjahr denken

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Foto: Alamy

Und warum nicht schon bei der Herbstbepflanzung an den nächsten Frühling denken? Dafür steckt man jetzt bereits Zwiebeln für Schneeglöckchen, Krokusse, Narzissen und Tulpen. Die sorgen in ein paar Monaten beim ersten Tauwetter für frisches Grün.