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Was Sie noch nicht über Weihnachten wussten

Autor: FREITEIT REVUE Redaktion

Wo macht eine Hexe dem Christkind Konkurrenz? Kommt der Weihnachtsmann immer mit dem Schlitten? Mit dem nachfolgenden Wissen unterhalten Sie an der Festtafel die ganze Familien-Runde! Lassen Sie ein klein wenig schlauer das Jahr 2018 ausklingen, FREIZEIT REVUE wünscht Ihnen eine frohe Adventszeit...

Woher hat der Dezember seinen Namen?
Bei den Römern war der Dezember noch der zehnte Monat im Kalender. „Decem“ heißt übersetzt „zehn“. Dezember bedeutet also eigentlich nichts anderes als „Zehnter“. Später wurde der Kalender geändert, sodass wir jetzt zwölf Monate haben. Der Name blieb jedoch gleich.

Wieso feiern die Australier an den Festtagen „Barbie“?
Tannenbaum, Schnee, Kaminfeuer? Nicht bei den Australiern! Auf dem weit entfernten Kontinent fällt Heiligabend mitten in den Sommer. So hält es niemanden daheim: Viele Familien nutzen das schöne Wetter, um am Strand zu feiern. Mit Sack und Pack wird am Meer ein großes Barbecue, kurz „Barbie“, veranstaltet. Auf den Grill kommt dann auch keine Gans, sondern z.B. frischer Fisch.

Kommt der Weihnachtsmann immer mit dem Schlitten?
Nein! Denn nicht überall auf der Welt schneit es zu Weihnachten. In Brasilien z.B. nutzt der Weihnachtsmann Hilfsmittel wie eine Leiter oder ein Trampolin, um durch den Schornstein in die Häuser zu gelangen und die Geschenke zu verteilen.

Halten auch Vögel Winterschlaf?
Die meisten Vögel sind schon längst Richtung Süden verschwunden, um den Winter im Warmen zu verbringen. Nur einer tanzt aus der Reihe: die Winternachtschwalbe. Dieser in Nordamerika lebende Piepmatz sucht sich gegen Ende des Jahres eine geschützte Felsspalte. Dort verfällt er in eine Kältestarre. Atmung und Herzschlag werden deutlich langsamer. Erst im Frühling wacht er wieder auf.

Ist weiße Schokolade gar keine Schokolade?
Wer nascht die leckere Süßigkeit nicht gern? Und gerade jetzt im Advent locken überall Schoko-Weihnachtsmänner und Co. Die braunen Schoko-Figuren bestehen aus Kakaobutter, Kakaomasse und Zucker. Ist die Schoki weiß, fehlt dagegen die Kakaomasse. Dafür wird Milchpulver hinzugefügt, das das Naschwerk weiß färbt. Streng genommen zählt sie dadurch nicht mehr zu den Schokoladen. Trotzdem lecker!

Wo kommt statt des Christkinds eine Hexe?
In Italien müsste man wohnen! Da dürfen sich die Kinder nämlich gleich zweimal freuen: Am 24. Dezember bekommen alle ein Geschenk. Und am 6. Januar, dem Dreikönigstag, fliegt die gute Hexe Befana von Dach zu Dach, um den Kinds noch mehr zu bringen. Artige Kinder bekommen Süßes, ungezogene schwarze Kohle.

Ist Keks-Weitwurf einer echter Sport?
Klingt ein bisschen verrückt – aber in dem englischen Städtchen Tiverton in der Graftschaft Devon fand schon ein paar Mal die Weltmeisterschaft im „Christmas Cracker Throwing“ statt – also im „Weihnachtskekse-Weitwurf“. Statt echten Keksen, werden aber Knallbonbons geworfen. Der aktuelle Rekord liegt bei 13,5 Metern.

Wie kalt kann es bei uns maximal werden?
Die bisher tiefste Temperatur überhaupt in Deutschland wurde am 24.12.2001 am Funtensee im Nationalpark Berchtesgaden in Bayern gemessen. Sie betrug eisige minus 45,9 Grad! Der See ist von hohen Bergen umgeben, kaum ein Sonnenstrahl schafft es je hierher.

Dürfen auch Haustiere Schokolade naschen?
Jetzt in der Vorweihnachtszeit haben sich Bello, Felix und Co. auch mal ein Dominosteinchen oder einen Nougat-Stern verdient? Bloß nicht! Bei uns Menschen wirkt der in Schokolade enthaltene Stoff Theobromin anregend. Aber bei Haustieren, vor allem Hunden und Katzen, kann er zu Vergiftungen führen!

Wo wird zu Weihnachten am meisten gegessen?
Würsten mit Kartoffelsalat? Über ein derart profanes Weihnachtsmenü können die Franzosen nur lachen. In vielen Teilen der Provence wird an Heiligabend ein echtes Festmahl aus sieben Hauptgängen und ganzen 13 Nachspeisen serviert. Zu den beliebtesten Gerichten zählen dabei Fougasse (Fladenbrot), Honig mit Nüssen, Nougat oder Kürbiskuchen. Guten Appetit!