Aktuelles

Prinz Charles: Sein irres Leben im Grünen

Autor: FREIZEIT REVUE Redaktion

Nein, bei seiner Frau Diana konnte Gärtner Charles mit seiner Garten-Manie nicht wirklich punkten. Auf seinem geliebten Landsitz Highgrove zog sich Diana vor den Fernseher zurück oder blätterte in Magazinen. War ja auch ein klein wenig seltsam, was ihr Göttergatte da draußen trieb. In der neuen Prinz Charles-Biografie "The Passions And Paradoxes Of An Improbable Life" enthüllt Sally Bedell Smith Skurriles aus dem grünen Leben des Thronfolgers.

Rückzug im Kloster

So spricht er gerne mit den Pflanzen in seinem Garten. "Sie reagieren darauf", sagt er. Früchte und Gemüse "sind jetzt viel größer, weil ich sie dazu anwies". Dazu ließ er im Garten ein klosterartiges Rückzugs-Gebäude bauen – ohne Heizung und Strom. Ein Bischof weihte den Tempel ein. Nur Charles und seine besten Kumpels wissen, wie die Tür aufgeht. Er nennt das den Ort, "an dem mich niemand findet".

Flucht ins Baumhaus

Weniger meditativ geht's zu, wenn Charles Bäume pflanzen lässt. Dann steht er mit dem Megafon in der Tür – und brüllt Anweisungen. Seinen Söhnen ließ er übrigens ein schönes Baumhaus bauen. Prinz William – damals sieben – wies den Architekten an: "Ich will es so weit oben wie möglich haben. Damit ich allen entfliehen kann. Und ich will eine Strickleiter zum Hochziehen, damit mich niemand runterholen kann." Man kann es dem Kind nicht verdenken.