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10 spannende Fakten über den Winter

Autor: FREIZEIT REVUE Redaktion

Schneeflöckchen, Weißröckchen, wann kommst du geschneit? Die ersten richtig kalten Tage mit Frost und Schnee haben Deutschland fest im Griff. Genau die richtige Zeit, um daheim im Warmen ein paar interessante Fakten nachzulesen. FREIZEIT REVUE hat zehn für Sie zusammengestellt

Der Winter hat uns voll im Griff

In der Alpenregion zeigt sich der Winter von seiner schönsten Seite       Credit: mev

1. Woher kommt der Name „Winter“?
Das Wort „Winter“ stammt vom althochdeutschen „Wintar“. Das bedeutet soviel wie „weiße Zeit“.

2. Wie kalt kann es maximal in Deutschland werden?
Die bisher niedrigste je gemessene Temperatur lag bei 45,9 Grad. So unfassbar kalt war es am 24.12.2001 am Funtensee in Bayern.

3. Warum ist Eis mal durchsichtig, mal weiß?
Die Vorfreude steigt – bald ist wieder Schlittschuh-Zeit. Doch woran liegt es, dass die Kufen mal über durchsichtiges Eis schlittern, anderorts jedoch über weißen Grund? Schuld ist unter anderem die Luft. Denn gefriert Wasser langsam, richten sich die Moleküle in Ruhe zu Kristallen aus und bilden durchsichtiges Eis. Friert es aber bei kalter Luft sehr schnell, bilden sich die Kristalle an vielen Stellen gleichzeitig und schließen viel Luft mit ein. Dadurch wirkt das Eis weiß.

4. Halten auch Vögel Winterschlaf?
Die meisten Piepmätze fliegen im Herbst Richtung Süden, um den Winter im Warmen zu verbringen. Aber ein einziger macht’s anders: die Winternachtschwalbe. Dieser in Nordamerika lebende Vogel sucht sich gegen Ende des Jahres eine geschützte Felsspalte und verfällt dort in eine Kältestarre, bis es draußen wieder grünt.

5. Stimmt es, dass Heizungsluft dick macht?
Daheim zu frieren wäre tatsächlich besser für die Figur! Denn in einer warmen Wohnung muss sich der Körper nicht mehr selbstständig gegen Kälte wehren und verbraucht deshalb deutlich weniger Energie. Bereits vier Grad mehr reduzieren den Umsatz um 800 Kalorien pro Tag (wenn man sich 24 Stunden in den eigenen vier Wänden aufhält). Lüften kurbelt den Verbrauch wieder an.

6. Pulver-Schnee, Nass-Schnee – wo sind die Unterschiede?
Welche Sorte letztendlich am Boden liegt, hängt vor allem von der Außentemperatur ab. Pulver-Schnee fällt bei unter minus fünf Grad Celsius. Für schweren Nass-Schnee muss es wärmer sein, nämlich über null Grad. Feucht-Schnee schließlich fällt dazwischen: bei null bis minus fünf Grad. Weil diese Flocken am meisten Luft einschließen, dämpfen sie alle Geräusche der Umgebung.

7. Kuscheln schützt vor Erkältung – stimmt das?
Zärtliche Stunden sind nicht nur gut für die Seele, sondern tatsächlich auch für den Körper. Sie stärken unser Immunsystem und schützen so vor Erkältungen. Denn durch Nähe und Zuwendung verringert sich unsere Ausschüttung von Stress-Hormonen, die die Abwerkräfte stets schwächen.

8. Wodurch entstehen Lawinen?
Grundsätzlich sind dafür eine Hang-Neigung von mehr als 30 Grad, eine treibende Kraft und ein ungünstiger Schneedecken-Aufbau nötig. Der besteht, wenn eine obere Schneeschicht auf einer unteren Schicht aufliegt, die zu wenig Reibung hat. Komischerweise wird die weiße Pracht umso instabiler, je kompakter (also nasser und schwerer) die oben liegende Masse ist. Dann reicht ein kleines zusätzliches Gewicht – etwa ein Skiläufer – um einen Rutsch auszulösen.

9. Wo ist es in Europa am kältesten?
Ganze minus 66 Grad? Brrr! So extrem kalt wird es auf der weltgrößten Insel Grönland im hohen Norden. Diese Kältekammer liegt zwar von uns aus gesehen noch hinter Island, gehört aber als autonomer Bestandteil des Staates Dänemark offiziell zu Europa. Wer sich bei diesem Wetter wohlfühlt? Eisbären!

10. Warum friert man „wie ein Schneider“?
Einfache Dienstleister wie der Schneider waren früher oft sehr arm und litten Hunger. Folglich waren sie so dünn und kränklich, dass ihnen nachgesagt wurde, schon beim kleinsten Windhauch mit den Zähnen zu klappern.